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STEAK "Slab City" 2014 - Review

Es wird steinig! Steinig, weil Stoner-Bands allmählich an meiner geschmacklichen Grundeinstellung rütteln. Will heißen, dass immer mehr Outputs des Genres zu gefallen wissen. Auch die Engländer Steak haben vor einigen Wochen ein "Vorgemerkt-Button" auf die Stirn bekommen. Der Testdurchlauf hat also erst einmal grünes Licht gegeben.

Steak gründeten sich im Jahre 2010 und haben bisher eine EP sowie 'nen Langeisen am Start. Beide Werke haben die Briten in Eigenregie veröffentlicht und somit ist "Slab City" nicht nur das Debüt beim Österreicher Label Naplam Records, sondern auch das offizielle erste Album der Band. Bevor ich nun lange über Steine, Wüsten und Schlamm referiere, hier meine Vorstellung vom Stoner Sound mit all seinen sandigen Schubladen. Stoner muss fette Stromgitarren der Marke Black Sabbath vorweisen. Aus ihnen sollte der intonierte zähe Qualm einer siebenblättrigen Pflanze hervorquellen, jener die letzten klaren Töne restlos vernebelt und Ozzy und Co zu abstinenten Waisenknaben avancieren lässt. Drums und Bass geben ein mittleres aber schweres Tempo vor, welches das Gewicht der tonnenschweren Sechs-Saiter eindrucksvoll in Szene setzt.

Die Zufuhr legaler bewusstseinserweiternder Substanzen darf diesen Effekt latent unterstützen. Auch vollgedröhnt anmutender Pressgesang ist immer gern gesehen...ähm..gehört. Ihr könnt jetzt jetzt denken was ihr wollt, aber dem ist so und Steak erfüllen auf "Slab City" die Anforderungen voll und ganz. Einziger Wermutstropfen: Es fehlt den Songs an bahnbrechenden Hooks oder mir an siebenblättrigen Pflanzen. Da ich diese nicht konsumiere wird es wohl ehr an Variante Numero 1 liegen. Ich will damit sagen, wenn Steak den ein oder anderen Hammer Song aus dem Granit gemeißelt hätten, wäre "Slab City" ein sehr gutes Album geworden. So reicht's nur für ein nebliges "Gut" auf einer wackligen Steinpyramide.

Anspieltipp und überragender Song auf dem Album: "Rising" Allerdings hat es dieser Felsen auch wirklich in sich. Das ist Stoner wie er sein sollte. Großartige Nummer! Sollte dieses Liedgut wirklich nur mit Konus-Zigaretten vollends durchstarten, bitte ich hiermit die Tütenfraktion um Entschuldigung.

 

Der Prior


VÖ: 5.9.2014 - Napalm Records




 

Fatal Embrace " The Empires Of Inhumanity " 2010

Seit nunmehr fast 20 Jahren gibt es Fatal Embrace schon. Eine absolut ehrliche und bodenständige Thrash Metal - Band aus Berlin. Genau dieser Aspekt ist in der Musik von Fatal Embrace auch zu hören. Thrash Metal in seiner Urform! Ohne Schnörkel, Trendreiterei und Anbiederung, denn genau diese Art des Metals haben Fatal Embrace schon vor dem großen Thrash Metal - Revival gespielt. 1993 hatte die Welt genug vom Thrash und Death.

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