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Eisenhauer - Horse Of Hell - Review

Die Bavaria-Metaller Eisenhauer haben bereits Mitte November ihrer aktuelle EP "Horse Of Hell" veröffentlicht. Nun hat der Silberling auch den Weg zu metaltalks.de gefunden. "Dann wollen wir das Teil mal einlegen", dachte ich mir noch und siehe da, Runde 2 und 3 schaffte "Horse Of Hell" ebenfalls.

Inzwischen begleitet mich die Scheiblette der Stahlklopfer fast bei jeder Autofahrt, ein gutes Zeichen, das durchaus die Marschroute dieser Besprechung vorgeben soll. Doch immer schön der Reihe nach. Eisenhauer - was für ein stilechtes Wortspiel - gründeten sich 2007 und stammen aus Kaufbeuren. Die aktuelle EP ist der kleine Bruder des Debüt Albums "Never Surrender", welches Eisenhauer 2013 veröffentlichten. Bis dato habe ich noch nichts von den Jungs gehört, aber das wird sich vermutlich in der kommenden Zeit ändern.

Stilistisch bewegen sich die Jungs unter dem großen Dach klassisch angelegter Hartwurst-Kunst, die ihren Charakter in den frühen 80er Jahren mit den Vibes der 70er verband. Das große Standbein des Eisenhauer-Stils ist allerdings - äußerst dickes Riffwerk! Fett und breitbeinig! Zwar tauchen immer wieder Metallica-Strukturen auf, doch für den Gesamtsound muss eine ganz andere Band als Vergleich herangezogen werden. Grand Magus! Freunde, das klingt so dermaßen nach Grand Magus, dass ich Eisenhauer direkt ins Vorprogramm der nächsten Tour der Schweden stecken würde. Wobei Grand Magus zugegebenermaßen etwas organischer und mehr 70er-like klingen.

So, genug der Vergleiche, denn Eisenhauer haben in jedem Falle eine interessante EP abgeliefert, die vor allem das große Potential der Band aufzeigt. Manchmal etwas sperrig und zu plakativ, doch immer in einem Bereich, der unwiderruflich gefällt. Gerade der kräftige Gesang transportiert meines Erachtens nach viel von dem eben erwähnten Potential. Wer riffbetonten Metal mag, der sollte sich die EP unbedingt einmal zu Gemüte führen. Eine protzig und durchschlagskräftige Produktion gibt es gratis dazu. Ich verfluche den Tag, an dem wir uns entschieden haben, Punkte  oder - wie in unserem Fall - Talker zu vergeben. Zu hart das Ergebnis, zu definierend das Urteil. Doch was soll's, wir werden es nicht rückgängig machen und daher werden Bands wie Eisenhauer mit ihren Eigenproduktionen möglicherweise zu hart bewertet. Anspieltipp: "Sail My Soul", ein sehr abwechslungsreicher sechseinhalb Minuten-Track, der mir ab Minute 5 wieder und wieder ein fettes Grinsen in die Larve treibt.

 

Dirk

7,5/10 Talker


VÖ: 14. November 2015 - Label: Indipendent


Skew Siskin "Skew Siskin" 1992

Ja man,wenn ich ganz ehrlich bin, ist mir dieses Debüt-Album im Jahr 1992 völlig untergegangen, da ich damals total im Death-Thrash-Metal-Wahnsinn verstrickt war. Hahahah. Tja und 'ne Band aus Berlin aus diesem Genre, war bei mir auch nur mit dem Namen Jingo De Lunch geläufig.

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