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VOLBEAT, ICED EARTH, Teenage Bottlerocket 6.11. 2013 Berlin O² World - Volbeat Live im Knaack 19.4. 2007 - Whiskey & Rock'N'Roll

Hier ein paar Fakten aus der Sammelbox unseres Skullkrushers:

Volbeat live im Knaak am 19.4. 2007 / Besucher: schätzungsweise ca. 100-120

Wir fuhren mal wieder in den legendären Knaack Club zu Berlin, um uns eine Band anzusehen. Man kannte den Namen und wusste, dass sie schon mit ihrem Debüt eine 10 Punkte Bewertung im Rock Hard Magazin einheimsten, eine Band die uns von CD her so sehr überraschte, da sie mit ihrem Sound so eigensinnige Musik fabrizierten, dass man es nicht richtig beschreiben konnte, was das eigentlich ist. Ist es Metal, Rock, Psychobilly, Rockebilly oder was? Fakt war, es gefiel uns, da man irgendwie spürte, dass dieser Sound süchtig machte. Mein Kumpel sagte damals noch: "Die machen Elvis-Metal!" Okay, damit konnte man irgendwie etwas anfangen. Ihre erste Scheibe war "The Strength / The Sound / The Songs" und mit ihrem 2. Ohrwurm "Rock The Rebel / Metal the Devil",  wollten wir uns dieses Stück Tonkunst mal live reinziehen.

Endlich im Knaack angekommen, freuten wir uns natürlich wieder über die einzigartige Aura dieses urigen Berliner Clubs, der inzwischen seine Tore schließen musste. Konzerte in diesem Club waren immer mit einer gewissen Wohnzimmeratmosphäre verbunden. Auch dieser Abend sollte geiler werden, als wir uns in unseren kühnsten Träumen vorstellen konnten.

Also, 'ne kleine Bühne ohne Absperrungen ist immer ein Garant für eine heiße Show. Licht aus, Spot an: Volbeat legten los und die ganze Meute fing sofort an zu tanzen. Der Club war sehr gut gefüllt (100-120 Personen) und der Getränkeumsatz ging sofort in die Höhe. Meine Fresse, dachten wir alle, was machen die für eine geniale Rock-Show. Fern ab von irgendwelchen Klischees oder "Wir sind die Coolsten-Getue", nahm Volbeat jeden einzelnen mit und zog alle - in diesem verdammten Wohnzimmer - in ihren Bann. Gespielt hatten sie Songs vom 1. und natürlich vom damaligen neuen Album. Der Schweiß lief in Strömen und Sänger Michael Poulsen shoutete mit seiner sehr markanten Stimme, was das Zeug hielt. Diese dreckige & rotzige Attitüde machte echt jeden glücklich. Was für eine Band und was für ein unvergleichlicher Sound! Alle waren in Partylaune und jeder wollte nur eins: weiter feiern! Michael ließ es sich auch nicht nehmen, dem tobenden Mob eine Whiskey-Pulle von der Bühne zu reichen. Sie ging Reih um und kam so gut wie leer zu ihm zurück. Heheh, was für ein Spaß. Ausschnitte dieser geilen Knaack-Show sind  auf ihrer 1. DVD" Volbeat - Live: 2007 Sold Out! zu sehen. Das Ding mit der Whiskey-Pulle ist ebenfalls zu sehen und hier & da taucht auch ein bekanntes Gesicht auf. Dieser Abend wird unvergessen bleiben und wie sich nach ein paar Jahren herausstellen sollte, war man auch Zeitzeuge einer Overnight Sensation! Dass diese Combo namens Volbeat ein paar Jahre später der heißeste Scheiß im Rockbiz wird, konnte man nicht einmal erahnen. Natürlich fragten wir uns schon, warum Volbeat vor 100 Leuten spielten, denn ein jeder spürte das Potential dieser unglaublich genialen Truppe. War da etwas faul im Staate Dänemark?

Torsten

Volbeat live im Kato 13.7. 2007 Besucher: Schätzungsweise ca. 400 / Es war rappelvoll!

Inzwischen hatte es sich auch bis zu mir herumgesprochen, dass Volbeat - mit ihrem Mix aus Elvis und Metal - unglaublich zu begeistern wissen. Auf einer Reise nach Heinsberg bei Aachen, liefen die ersten beiden Alben auf Dauerrotation und langsam wurde ich von diesem Sound süchtig. Zu Hause angekommen, bestand meine Aufgabe nun darin, dem Rest unserer Truppe klarzumachen, dass sie unbedingt und ohne Widerrede diese Musik zu checken haben. Das Ende dieser Aktion kann sich wohl jeder vorstellen. Der gesamte Mob wanderte am 13. September 2007 in Richtung Kato, dem heutigen Bi Nuu. Der Club war bis auf den letzten Zentimeter gefüllt, die Stimmung unglaublich gut, die obligatorische Whiskey-Flasche machte wieder ihre Runde und alle waren glücklich, nur beschlich uns alle das Gefühl, dass sich ab diesem Tag für Volbeat einiges verändern würde. Vor und im Club tauchten Kamera-Teams auf, welche die Übernacht-Sensation in Wort und Bild festhalten wollten. Zu diesem Zeitpunkt wusste also schon jemand etwas mehr als wir.

Dirk

Leipzig 30.01.09 Werk II - wurde wegen zu großer Nachfrage ins Haus Auensee verlegt! Kapazität ca. 2500 - es waren bestimmt 500 mehr.

Zur "Guitar Gangsters & Cadillac Blood Tour" verfrachteten wir unsere rockwilligen Ärsche nach Leipzig und mussten feststellen, dass die Band erfolgstechnisch gigantisch gewachsen war. Das Konzert wurde in eine größere Halle verlegt. Endlich dort angekommen, traf uns der Schlag, denn auch diese Halle war im Prinzip zu klein. Das Haus Auensee war restlos ausverkauft und so derartig überfüllt, dass man nicht mal mehr umfallen konnte, da einfach zu wenig Platz dafür war. Es war eine Tortur an den Tresen zu kommen, um ein kühles Bier zu holen, geschweige denn es wieder los zu werden. Absoluter Wahnsinn, was in diesem Tempel abging. Musikalisch war es logischerweise wieder der Oberhammer, jedoch kann ich mich an die gespielten Songs nicht mehr erinnern. (War wohl doch öfter am Tresen, der Gute! Anm. v. Dirk) Es war ein grandioses Konzert, obgleich es schon kriminell war, den Laden so zu überfüllen. Fazit. Die Volbeat Maschinerie nahm immer schneller Fahrt auf.

15.11.10 Hamburg Alsterdorfer Sporthalle Beyond Hell / Above Heaven Tour - ausverkauft - Zuschauerkapazität ca. 7000 

Ein Event, das uns bestätigte, Volbeat haben es geschafft! Wir waren alle der Meinung, nun reicht es für uns...nicht falsch verstehen, denn auch diese Show war fantastisch und mit Entombed im Vorprogramm sogar recht lustig. Der L.G. Petrov sang nämlich diesen geilen Brutalo-Song bei Volbeat mit, der eigentlich von Barney (Napalm Death) eingegrunzt wurde. Die Show war technisch schon ganz anders, einfach bigger, better, faster & more!!! Schon der fallende Riesen-Vorhang zu Beginn des Konzertes, läutete eine neue Dimension in der Geschichte Volbeats ein. Wir sahen damals die ersten mobilen Shirtverkäufer, die auch in der Menge unterwegs waren, um mit Bauchläden und Riesen-Kreuzen, an denen die Shirts befestigt waren, noch mehr Shirts verkaufen zu können. Das sagte wohl ganz deutlich aus, wohin die Reise business-technisch gehen sollte.

Tosten

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