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Herzparasit - ParaKropolis - Album Review

Bereits im Frühjahr 2017 suchten uns Herzparasit aus München mit ihrem 3. NDH-Schinken heim. ParaKropolis erschien Anfang Mai und verschwand nach der ersten Runde erst einmal direkt im Schrank des Vergessens. Warum? Ganz einfach, Tracks der Marke "Zack Boom Bang" sorgen bei mir für erheblich Bauchschmerzen.

Sicher, ob Musik als gut oder schlecht empfunden wird, steht immer in Abhängigkeit vom Geschmack des Zuhörers. Für "ParaKropolis" habe ich mich bewusst für ein spätes Review entscheiden. Weder wollte ich mit meiner Prosa dem Release Steine in den Weg legen, noch erachte ich meine Worte als endgültig. Also immer wieder rein das Album und gut aufgehorcht.

Doch auch nach vielen Monden und erst recht vielen Ehrenrunden, ändert sich mein Eindruck nicht. Das Album ist megafett produziert und hält rein musikalisch diverse Lichtblicke parat, was "ParaKropolis" allerdings gesanglich implementiert wurde, entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen. Wirklich schade, denn der Arbeit am Mikrophon stehen wirklich dicke Sechs-Saiten-Eruptionen gegenüber. Sorry, doch führt man Tops und Flops gegeneinander ins Feld, bleiben hier unterm Strich 5 Talker. Eine Kostprobe des Albums erhaltet ihr über den Link unterhalb des Reviews.

 

Dirk

5/10 Talkern



VÖ: 5. Mai 2017 - Label: Echozone



 

 

Dark Age "A Matter Of Trust" 2013

Seit metallischen 18 Jahren treiben die Hamburger nun schon ihr Unwesen. Zugegebenermaßen bin ich kein Fan der ersten Stunde. Das hat aber vielleicht auch seine Vorteile, denn wenn ich mir so die Cover der ersten Alben betrachte bzw. die Musik anhöre, mache ich mir doch Sorgen um eben diese Fans der ersten Stunde. Ich hingegen kann mit der Weiterentwicklung einer Band sehr gut leben, da ich mit Sicherheit ein Heavy Metal Allesfresser bin. Dark Age gehören zweifelsohne zu den Vertretern ihrer Zunft, die es mit Bravour verstehen Songs zu schreiben, bei denen Melodien ins Gehör gehen wie Traubenzucker ins Blut.

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