1. Releases

  2. Interviews

  3. Live-Dates

  4. Verlosung

  5. Shirt-Talks

  6. wir hören



Peter Pan Speedrock - "Buckle Up And Shove It!" 2014 Review

Peter Pan Speedrock knallen uns nunmehr ihr neuntes Studio Album namens "Buckle Up And Shove It!" vor den Latz. Es ist ganz klar eine Mischung aus altbewährtem, dreckigem Rock'n'Roll und Punk. Das Album ist voll von fetten Gitarren Riffs und Soli's. Ein treibender Bass sowie ein kraftvolles, präzises Verdreschen der Kessel sind hier an der Tagesordnung.

Beim Hören von diesem Album nimmt der junge Musikkonsument unvermeidlich die Luftgitarre in die Hand und rockt vor seinen heimischen Speakern ordentlich ab, während der etwas ältere Hörer sich nicht von seinem Sessel weg bewegen kann, weil dieser sofort vom imaginären Drumkit eingekesselt wurde. "Buckle Up And Shove It!" knallt Dir direkt auf die Zwölf, es bringt jede Menge Frische und Variation mit sich. Hier spürt man regelrecht die Spielfreude  des niederländischen Rock'n'Roll Dreigestirns. Es ist einfach klasse, was Peter Pan Speedrock für einen Dampf mit Ihren Musikinstrumenten ablassen. Das beweist wiederum, dass man manchmal nicht mehr als drei Akteure benötigt, um ein gutes Album der Marke Rock 'n' Roll in die Erdumlaufbahn zu katapultieren. Mit dem Cover-Song "New Rose" wird den UK-Ur-Punks The Damned eine gewaltige Ladung Hochachtung entgegengebracht - starke Umsetzung! Der Rausschmeißer ist ebenfalls eine Cover-Version - von den Yardbirds - und lautet "Heart Full Of Soul", hier stilvoll von einem Gastmusiker an den Vocals veredelt. Peter Pan Speesrock konnten für diesen Part Spark Retard (Demented Are Go - britische Psychobilly-Band) gewinnen und ich sage Euch: Was für ein genialer Song und was für fantastische Vocals! Na freilich habe ich jetzt auch noch die Anspieltipps für euch - siehe Tracklist - nämlich alle!  Es gibt keine Hänger und erst recht keine Balladen (will kein Mensch) auf dieser Scheibe. Die Produktion sowie Sounddesign haben Peter Pan Speedrock diesmal selbst übernommen, um auch hier nix anbrennen zu lassen. Es hat sich gelohnt, denn der Sound ist ihnen super gelungen, ohne dabei den punkigen Charakter zu vernachlässigen. Na, habt Ihr Appetit bekommen? Also, ganz klarer Kauftipp!

Zottel

VÖ Deutschland: 30. Mai 2014 /Steamhammer / SPV


 

Terrorway - Blackwaters - 2013 - Review

Manchmal ist es einfach wunderbar, wenn man völlig ohne Vorahnung und ohne jeden Zwang eine Veröffentlichung - wie diese hier -  auf den Desktop bekommt, um selbige auf dem Schreibtisch filetieren zu dürfen. Bei der Masse an aktuellen Outputs geht einem so manche Band auch schon mal unter, denn Terrorway waren mir bis dato nicht bekannt. Die Italiener haben sich der geschmackvolleren Gangart des Extreme Modern Metal verschrieben, jedoch ist dieser Teilbereich in meiner Sammlung nicht so stark ausgeprägt und daher kann bzw. darf ich mich völlig auf mein Gefühl verlassen. Nach ein bis zwei Durchläufen senden die Ohren an das Gehirn Abwechslung, Härte, fette Riffs, fiesen Gesang und unpopuläres Textgut. Was will man mehr? Das ein oder andere Solo? Ist dabei! 

Weiterlesen ...